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Fallstudie: Sensorische Ernährung für ein Kind mit Fragilem X-Syndrom, das hyposensitiv auf Sinneseindrücke

Informationen über das Kind:

Grafik eines Mädchens

Alter: 7
Diagnosen: Fragiles X-Syndrom (FXS), Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
Sensorisches Profil: Hyposensibel gegenüber Reizen aus mehreren sensorischen Systemen

Identifiziertes Verhalten:

  • Schwierigkeiten beim Stillsitzen
  • Zappelt mit Gegenständen in der Umgebung herum, kann Dinge kaputt machen, ohne es zu merken
  • Ist sich seiner Körperposition nicht bewusst und kann gegen Gegenstände stoßen
  • Sucht den Kontakt zu anderen, kann manchmal grobes Spiel initiieren
  • Schwierigkeiten, körperliche Bedürfnisse wie Durst und Toilettengang zu erkennen
  • Scheint Schwierigkeiten zu haben, sich zu konzentrieren, wenn er nicht gerade eine praktische Aufgabe erledigt
  • Kann unterbrechen oder außer der Reihe schreien

Vorgeschlagener sensorischer Diätplan

Morgenroutine (um den Körper in Bewegung zu bringen und das Gehirn für den Tag zu beschäftigen):

  • Propriozeption - Wandliegestütze, Ballprellen
  • Vestibulär - Trampolinspringen, Rollen auf dem Boden
  • Appetitlich - kaubare Frühstücksoptionen wie Toast
  • Abhören - Einchecken im Badezimmer, Gefühlsdiagramm verwenden.

Schultag Routine:

  • Visueller Zeitplan zur Erläuterung des Tagesablaufs
  • Zappelphilipp auf dem Schreibtisch/am Teppich verfügbar
  • Regelmäßige Bewegungspausen (z. B. 5 Minuten pro Stunde)
  • Kau-/Knusprige Lebensmittel zur Snackzeit/Mittagessenszeit
  • Beruhigende Aktivitäten nach dem Mittagessen
  • Visuelle Vorbereitung auf den Übergang zwischen Schule und Zuhause

Routine nach der Schule:

  • Bevorzugtes taktiles Spiel
  • Helfen im Haushalt
  • Visuelle Spiele
  • Kontrolle des Körpergefühls für die Interozeption (z. B. Hunger, Müdigkeit, Bedürfnis nach der Toilette)

Abendroutine:

  • Beschwerte Decke
  • Lesezeit
  • Ätherische Öle
  • Achtsame Atmung/Meditation
  • Schaumbad
  • Reflexion über diesen Tag

Zusätzliche Tools/Unterstützung für jede Tageszeit:

Diese Vorschläge sollten alle 6-8 Wochen in Zusammenarbeit mit Eltern, Bildungsanbietern und Ergotherapeuten überprüft und angepasst werden.

Fallstudie: Sensorische Ernährung für ein Kind mit Fragilem X-Syndrom, das überempfindlich auf Sinneseindrücke

Informationen über das Kind:

Grafik eines Jungen

Alter: 9
Diagnosen: Fragiles X-Syndrom (FXS), Autismus
Sensorisches Profil: Überempfindlich gegenüber Reizen aus mehreren Sinnessystemen

Identifiziertes Verhalten:

  • Lässt sich von lauten Geräuschen, hellen Lichtern und überfüllten Räumen überwältigen
  • Hält sich die Ohren zu, um auditiven Input zu vermeiden
  • Probleme mit Übergängen und unerwarteten Änderungen der Routine
  • Vermeidet bestimmte Lebensmittel und Kleidung aufgrund ihrer Beschaffenheit
  • Wird von starken Düften oder Aromen überwältigt
  • Kann aufgrund der Reizüberflutung müde oder reizbar erscheinen

Vorgeschlagener sensorischer Diätplan

Morgenroutine (soll den Körper und den Geist auf den Tag vorbereiten):

  • Sanfte Musik oder Naturgeräusche zum Aufwachen
  • Gedämpftes Licht im Schlafzimmer
  • Beschwertes Schoßkissen zur Verwendung beim Frühstück
  • Mild schmeckendes Frühstück mit weicher Textur
  • Emotionaler Check-In
  • Visueller Zeitplan für den Tag

Schultag Routine:

  • Erläuterung der Aktivitäten des Tages mit Hilfe von Anschauungsmaterial
  • Beschwertes Schoßkissen bei sitzender Arbeit oder auf dem Teppich
  • Ruhiger Raum vorhanden
  • Gehörschützer verfügbar
  • Bevorzugte Lebensmittel zur Snack-/Mittagszeit
  • Visuelle Vorbereitung auf den Übergang zwischen Aufgaben und zwischen Schule und Zuhause

Routine nach der Schule:

  • Beruhigende Märchenstunde
  • Weiches Spiel
  • Bevorzugte ätherische Öle/Düfte
  • Leise Musik spielt

Abendroutine:

  • Beschwerte Decke
  • Schwache Beleuchtung
  • Weißes Rauschgerät
  • Achtsame Atmung/Meditation
  • Baden mit unparfümierten Produkten
  • Reflexion über diesen Tag

Zusätzliche Tools/Unterstützung für jede Tageszeit:

  • Visueller Zeitplan für alle Routinen und alle Änderungen der Routine
  • Weiterer Zugang zu Gehörschutz/Kopfhörern mit Geräuschunterdrückung
  • Fortgesetzter Zugang zu Zappelphilippen
  • Zeitüberschreitung
  • Duftstofffreie Produkte für den allgemeinen Gebrauch

Diese Vorschläge sollten alle 6-8 Wochen in Zusammenarbeit mit Eltern, Bildungsanbietern und Ergotherapeuten überprüft und angepasst werden.

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